Einträge von G.G.

Ipecacuanha (Brechwurz)

Botanischer Name: Uragoga ipecacuanha, Cephalis ipecacuanha Familie: Rubiaceae Vorkommen: Brasilianische Regenwälder Verwendeter Teil: Getrocknete Wurzel Allopathische Verwendung: Brechmittel bei Vergiftungen Wirkmechanismus: Die emetisch wirkenden Alkaloide (z.B. Emetin) reizen die Schleimhäute und beeinflussen das vagale Nervensystem, was zu Übelkeit und Erbrechen führt. Miasmatischer Bezug Psorisch Organo- und Funktiotropie Schleimhäute: Verdauungstrakt, Atmungssystem Causa Ipecacuanha ist besonders indiziert […]

Ignatia amara (Ignatiusbohne)

Botanischer Name: Strychnos ignatia, Strychnos multiflora Familie: Loganiaceae (vgl. Gelsemium, Nux vomica) Vorkommen: Philippinen Wirkstoffe: Alkaloide (Brucin, Strychnin) Ignatia amara, besser bekannt als Ignatiusbohne, ist ein wichtiges homöopathisches Mittel bei emotionalen Traumata, insbesondere bei akutem Kummer und Enttäuschungen. Die Wirkstoffe der Ignatiusbohne wirken stark auf das Nervensystem und beeinflussen sowohl sensorische Überreizungen als auch muskuläre […]

Hypericum perforatum (Johanniskraut)

Familie: Hypericaceae (Guttiferae) Vorkommen: Europa, Amerika, Asien Verwendete Teile: Ganze blühende Pflanze Wirkstoffe: Hypericin (photosensibilisierende Wirkung) Johanniskraut ist in der Homöopathie als Hypericum perforatum bekannt und wird traditionell bei Verletzungen von nervenreichem Gewebe eingesetzt. Die allopathische Anwendung reicht bis ins Mittelalter zurück, wo es bei Stich- und Schnittverletzungen zum Einsatz kam. Heute wird Hypericum in […]

Hepar sulfuris (Kalkschwefelleber)

Herkunft und Herstellung Hepar sulfuris calcareum, kurz Hepar sulfuris oder Hep genannt, wird aus den inneren Bestandteilen von Austernschalen und Schwefelblumen zu gleichen Teilen hergestellt. Diese Mischung wird erhitzt, um die charakteristische Verbindung zu erzeugen. Zum ersten Mal wurde Hepar sulfuris 1768 vom Chemiker Courton synthetisiert. Die in Hepar sulfuris enthaltenen Schwefelverbindungen sind besonders auf […]

Graphites (Reißblei) Das Mittel für Haut und Stoffwechsel)

Graphites (auch als Reißblei, Carbo mineralis oder Plumbago mineralis bekannt) ist ein homöopathisches Mittel, das aus natürlichem Graphit gewonnen wird, einem Mineral, das oft mit Eisen, Mangan und anderen Verunreinigungen vorkommt. In der Allopathie findet Graphit vor allem als Bestandteil von Bleistiften, Schmiermitteln und Elektroden Anwendung. In der Homöopathie wird Graphites zur Behandlung einer Vielzahl […]

Glonoinum (Nitroglyzerin)

Synonyme: Glycerolnitrat, C3H5(NO2)O3 Verwendeter Wirkstoff: Nitroglyzerin Herkunft und allopathische Bedeutung Glonoinum, auch als Nitroglyzerin bekannt, ist ein Medikament mit gefäßerweiternden Eigenschaften, das in der Schulmedizin unter dem Namen Glycerolnitrat vor allem bei Angina pectoris, Herzinfarkt und Herzinsuffizienz eingesetzt wird. Es wird verwendet, um den Blutdruck zu senken und die Herzmuskulatur zu entlasten. In der Homöopathie […]

Gelsemium sempervirens (Gelber Jasmin, Falscher Jasmin)

Synonyme: Gelsemium sempervirens, Gelsemium nitidum Familie: Loganiaceae (Brechnussgewächse) Verwendeter Pflanzenteil: Wurzelstock Herkunft und allopathische Bedeutung Gelsemium sempervirens, auch bekannt als Gelber Jasmin, ist eine Schlingpflanze, die hauptsächlich in Mittelamerika (Mexiko und Guatemala) sowie in Asien vorkommt. Die Pflanze hat einen schweren Geruch, und ihre Wirkstoffe – Gelsemin und Sempervivin – wirken sedierend auf das vegetative […]

Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat)

Synonyme: Ferriphosphat (FePO4) Miasmatischer Bezug: Psorisch, tuberkulinisch Verwendeter Wirkstoff: Eisenphosphat Herkunft und allopathische Bedeutung Ferrum phosphoricum, auch bekannt als Eisenphosphat, ist in der Homöopathie ein wichtiges Mittel für das erste Stadium entzündlicher und fieberhafter Prozesse. Es wirkt besonders gut, bevor typische Krankheitszeichen wie Eiter oder starke Exsudationen auftreten. Allopathisch hat Eisenphosphat Bedeutung bei Anämien und […]

Eupatorium perfoliatum (Roter Wasserhanf, Kunigundenkraut)

Synonyme: Eupatorium perfoliatum Familie: Asteraceae (Korbblütler) Verwendeter Pflanzenteil: Oberirdische Pflanzenteile vor der Blüte Herkunft und allopathische Bedeutung Eupatorium perfoliatum, auch bekannt als roter Wasserhanf oder Kunigundenkraut, ist in Nordamerika heimisch, insbesondere in Florida und Texas. In der Allopathie wird die oberirdische Pflanze vor der Blüte verwendet, insbesondere bei Verdauungsstörungen, Zystitis, Halsentzündungen und grippalen Fieberzuständen. Die […]

Dulcamara (Bittersüß, bittersüßer Nachtschatten)

Synonyme: Solanum dulcamara Familie: Solanaceae (Nachtschattengewächse) Verwendeter Pflanzenteil: Frische, vor der Blüte gesammelte Triebe Herkunft und allopathische Bedeutung Dulcamara, auch bekannt als Bittersüß oder bittersüßer Nachtschatten, wächst in feuchten Auenwäldern Europas, Nordafrikas und Asiens. Die arzneilich wirksamen Bestandteile befinden sich in den frischen Trieben, die vor der Blüte gesammelt werden. Diese enthalten Alkaloide und Saponine, […]