Einträge von G.G.

Arsenicum album (Weißes Arsen)

Synonyme: Weißer Arsenik, Acidum arsenicosum, Arsentrioxid (As₂O₃) Herkunft und Historie Arsenicum album ist ein seit langer Zeit bekanntes Heilmittel. In der Allopathie wurde es früher unter anderem zur Kräftigung von Haaren und Zähnen sowie gegen Malaria eingesetzt. Die homöopathische Aufbereitung dieses Mittels ermöglicht eine breite Anwendung, insbesondere bei Beschwerden, die mit brennenden Schmerzen, Erschöpfung und […]

Arnica montana (Bergwohlverleih)

Pflanzenfamilie: Asteraceae Vorkommen: Gebirgsgegenden Europas, bevorzugt auf feuchten oder ungedüngten Wiesen Arzneilich verwendete Pflanzenteile: Getrocknete Wurzeln Allopathische Anwendung: Arnica wird äußerlich bei Verletzungen, rheumatischen Beschwerden und Schleimhautentzündungen eingesetzt. Die Wirkstoffe der Pflanze – darunter Cumarine, Flavonglykoside und ätherische Öle – haben entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften. Eine innerliche Anwendung ist jedoch aufgrund der potenziellen Toxizität (Vergiftungsgefahr) […]

Allium sativum (Knoblauch)

Herkunft und Allopathische Wirkung Allium sativum, besser bekannt als Knoblauch, gehört zur Familie der Liliengewächse(Liliaceae) und ist in Europa, Asien und Nordafrika heimisch. Für medizinische Zwecke werden vor allem die Zwiebeln der Pflanze verwendet, die reich an Senfölglykosiden und Sulfiden sind. In der allopathischen Medizin findet Knoblauch Anwendung bei verschiedenen Erkrankungen, insbesondere bei arteriellen Gefäßerkrankungen, […]

Allium Cepa (Küchenzwiebel)

Herkunft und Allopathische Wirkung Allium Cepa, besser bekannt als Küchenzwiebel, gehört zur Familie der Liliaceen und stammt ursprünglich aus dem westlichen Asien, wird aber weltweit angebaut. In der allopathischen Medizin wird die frische Wurzelknolle verwendet, die reich an Flavonglykosiden und ätherischen Ölen ist. Besonders bekannt sind die charakteristischen Schwefel- und Fluorverbindungen der Zwiebel, die eine […]

Agnus Castus (Mönchspfeffer)

Herkunft und Allopathische Wirkung Agnus Castus, auch bekannt als Mönchspfeffer, gehört zur Pflanzenfamilie der Verbenaceae und ist beheimatet im Mittelmeerraum. Historisch spielte die Pflanze eine bedeutende Rolle in der mittelalterlichen Kirche, insbesondere bei Mönchen und Nonnen, die Keuschheitsgelübde abgelegt hatten. Man glaubte, dass der Verzehr von Mönchspfeffer sowie das Tragen von aus Keuschlamm gefertigten Amuletten […]

Agaricus muscarius – Der Fliegenpilz in der Homöopathie

Mittelherkunft und allopathische Wirkung Der Fliegenpilz (Agaricus muscarius), auch bekannt als Blätterschwamm, gehört zur Familie der Amanitaceae. Weitere Vertreter dieser Familie sind der Pantherpilz (Amanita pantherina) und der Knollenblätterpilz (Amanita phalloides). Der Fliegenpilz ist vor allem in Nadelwäldern und Heidelandschaften des eurasischen Raumes, Nordamerikas und Südafrikas zu finden. Homöopathisch wird der frische Fruchtkörper verwendet. Der […]

Aethusa Cynapium (Hundspetersilie)

Aethusa cynapium, auch bekannt als Hundspetersilie oder Gartenschierling, gehört zur Familie der Apiaceae und ist vor allem in Europa verbreitet. Der Hauptwirkstoff, Aethusin, ist ein Alkaloid, das durch seine potenziell toxischen Eigenschaften bekannt ist. In der Naturheilkunde wird Aethusa aufgrund ihrer vielfältigen Wirkungen und ihrer spezifischen Indikationen geschätzt. Herkunft und Wirkung Der Name „Aethusa“ stammt […]

Aesculus Hippocastanum (Rosskastanie)

Herkunft und Eigenschaften Die Rosskastanie (Aesculus Hippocastanum) ist ein bedeutendes homöopathisches Arzneimittel, das in Europa von Griechenland bis Skandinavien vorkommt. Sowohl die Samen als auch die Blätter werden in der Phytotherapie genutzt. Die Wirkstoffe dieser Pflanze fördern die Blutumlaufgeschwindigkeit und den venösen Rückfluss, straffen erweiterte und erschlaffte Venen und wirken entzündungshemmend. Besonders hervorzuheben ist das […]

Adonis Vernalis (Teufelsauge)

Adonis vernalis, auch bekannt als Teufelsauge, gehört zur Familie der Ranunculaceae und ist ein bedeutendes homöopathisches Arzneimittel. Es zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an herzwirksamen Glykosiden aus, was zu digitalisähnlichen Vergiftungserscheinungen führen kann. Diese Eigenschaften machen es zu einem wertvollen Mittel in der Behandlung bestimmter kardiovaskulärer Störungen. Herkunft und Wirkung Die Pflanze wird vor […]

Actea Spicata (Christophskraut)

Actea spicata, auch bekannt als Christophskraut, gehört zur Familie der Ranunculaceae und ist in Nordamerika sowie im eurasischen Raum verbreitet. Die Verwendung dieser Pflanze geht auf traditionelle Anwendungen zurück, bei denen die im Herbst gesammelte Wurzel genutzt wird. Der Hauptwirkstoff, die Transaconit-Säure, verleiht ihr eine spasmolytische Wirkung, die in der Differentialdiagnostik vor allem mit Aconitum […]