Einträge von G.G.

Rhus toxicodendron (Giftsumach)

Botanischer Name: Rhus toxicodendron quercifolium Familie: Anacardiaceae Verwendeter Teil: Frische Blätter oder junge, noch nicht verholzte Sprosse Vorkommen: Nord- und Mittelamerika, Ostasien; in Europa als Zierstrauch Allopathische Verwendung Der Wirkstoff Toxicodendrol bzw. Urushiol, der in den Blättern von Rhus toxicodendron enthalten ist, verursacht bei Hautkontakt bereits in minimaler Dosis ein juckendes Ekzem. Getrocknete Blätter sind […]

Pulsatilla (Wiesenküchenschelle)

Botanischer Name: Anemone pratensis Familie: Ranunculaceae Verwendeter Teil: Frisch blühende Pflanze Vorkommen: Süd- und Mitteldeutschland, Skandinavien, Russland, auf Kalkböden, sonnigen Trockenwiesen Allopathische Verwendung Pulsatilla, auch als Wiesenküchenschelle bekannt, enthält Alkaloide wie Anemonin, die zu Lähmungserscheinungen, Sensibilitätsstörungen und hypnotischen Zuständen führen können. Allopathisch wirkt Pulsatilla sedativ, nerventonisierend, spasmolytisch, antibakteriell und menstruationsfördernd. Die Anwendung erfolgt bei nervösen […]

Phosphorus (gelber Phosphor)

Chemische Bezeichnung: Gelber Phosphor (P) Familie: Nichtmetall, in der Natur nicht elementar vorkommend Vorkommen: Gebundene Form in Mineralien wie Apatit Verwendung: Düngemittelindustrie, Stahlherstellung, Zünd- und Sprengstoffe Allopathische Verwendung Phosphor spielt eine zentrale Rolle im Energietransport der Zellen und ist ein wesentlicher Bestandteil von Knochen in Form von Calciumphosphat. In der Natur kommt Phosphor in gebundener […]

Nux vomica (Brechnuss)

Botanischer Name: Strychnos nux vomica Familie: Loganiaceen Verwendeter Teil: Getrocknete Samen der Brechnuss Vorkommen: Südostasien (Ceylon, Malaysia, Philippinen, Nordaustralien) Hauptwirkstoffe: Strychnin und Brucin Allopathische Verwendung Nux vomica enthält die giftigen Alkaloide Strychnin und Brucin. In der Medizin wurde Strychnin früher als Cardiacum bei Kreislaufschwäche und als Emetikum eingesetzt. In höheren Dosen diente es als Rattengift […]

Natrium carbonicum (Soda)

Chemische Bezeichnung: Natriumcarbonat-Monohydrat (Na₂CO₃ x H₂O) Allgemeiner Name: Soda Herkunft und allopathische Verwendung Soda, ein altbekanntes Hausmittel, wird vielseitig zur Reinigung und Wasserenthärtung sowie zur Entfernung von Schimmel und Algen eingesetzt. Es findet auch Verwendung bei der Abflussreinigung und zum Anlaugen von lackierten oder geölten Oberflächen. In der Homöopathie entfaltet Natrium carbonicum seine Wirkung besonders […]

Mercurius solubilis (Quecksilber, HAHNEMANNII)

Chemische Bezeichnung: Schwarzes Quecksilberoxid Familie: Verschiedene Hg-Verbindungen (Mercuroamidonitrat, Quecksilber, Quecksilberoxid) Allopathische Verwendung Das homöopathische Mittel Mercurius solubilis ist ein Gemisch aus verschiedenen Quecksilberverbindungen, die in der Medizin früher zur Behandlung der Syphilis verwendet wurden. Quecksilber ist hochgiftig, und eine Vergiftung zeigt sich durch Symptome wie vermehrten Speichelfluss, Ulzerationen der Mundschleimhaut, Zahnausfall, regionale Lymphknotenschwellung und Fieber. […]

Lycopodium clavatum (Bärlapp)

Botanischer Name: Lycopodium clavatum Familie: Lycopodiaceae Vorkommen: Gebirgsweiden, Heide, Waldböden Verwendeter Teil: Sporen des Bärlapps Allopathische Verwendung Lycopodium clavatum wurde früher als Diuretikum und Antidyspeptikum verwendet. Darüber hinaus fand das wasserabweisende Lycopodiumsporenpulver als Trennmittel in der Pharmazie Verwendung, um das Verkleben von Pillen zu verhindern oder als Wundpuder bei nässenden Hautausschlägen. Homöopathisch jedoch entfaltet der […]

Ledum palustre (Sumpfporst)

Botanischer Name: Ledum palustre Familie: Ericaceae Vorkommen: Nord- und Osteuropa, Nordasien, Nordamerika (Feuchtgebiete, Moore) Verwendeter Teil: Getrocknete Triebspitzen Miasmatischer Bezug Syphilitisch Psorisch Organo- und Funktiotropie Stütz- und Bewegungssystem: Bindegewebe, Gelenke Haut: Kapillargewebe Causa Ledum palustre ist ein wichtiges Mittel bei Verletzungen, besonders bei Stichwunden, Bisswunden und Quetschungen. Es wird auch bei rheumatischen Beschwerden und nach […]

Lachesis muta (Buschmeisterschlange)

Lateinischer Name: Lachesis trigonocephalus Familie: Crotalidae (Grubenottern) Vorkommen: Südamerikanische Regenwälder Verwendeter Teil: Sekret der Giftdrüsen Allopathische Wirkung Das Gift von Lachesis enthält Hämolysine, Agglutinine und Neurotoxine, die eine starke Wirkung auf das Nervensystem und das Herz-Kreislauf-System haben. Es führt zu Hämolyse (Auflösung der roten Blutkörperchen) und intravasaler Gerinnung, was zu schweren Blutungen und Atemlähmung führen […]

Kalium bichromicum (Kaliumbichromat)

Chemische Formel: K₂Cr₂O₇ Allgemeiner Name: Kaliumdichromat Familie: Derivate von Chromeisenerz Allopathische Verwendung: Kaliumdichromat wurde früher in der Färberei und bei der Herstellung von Tinte verwendet. In der Medizin wurde es zur Behandlung von Syphilis eingesetzt, heute ist dieser Einsatz obsolet. Chromverbindungen verursachen bei Vergiftungen Schleimhautschäden, besonders durch Einatmen von Dämpfen. Homöopathisch wird es vor allem […]