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Glossar der homöopathischer Begriffe

Ähnlichkeitsgesetz, -regel.

Allopathie - Gegenbegriff zur Homöopathie. Vom Wort her bedeutet Allopathie: Heilung durch Anderes (im Gegensatz zum Gleichen / Homöo-).

Anamnese - das Gespräch zwischen Homöopathen und Patienten zur Feststellung aller für die Verordnung eines Arzneimittels wichtigen persönlichen Einzelheiten.

Antidotierung - Aufhebung oder Schwächung der Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels durch bestimmte unverträgliche andere Substanzen (Kaffee, Essig) unabsichtlich; oder absichtlich durch ein anderes homöopathisches Mittel, wenn eine Wirkung oder Arzneimittelprüfung unterbrochen werden soll.

C – Potenz, s. Potenzierung

D – Potenz - Potenzierung durch Verdünnung im Verhältnis 1:10 und Verschüttelung. D-Potenzen liegen erst ab der Potenzhöhe D 24 im immateriellen Bereich (C-Potenzen schon ab C 12).

Einzelmittel

Erstverschlimmerung

Globuli - Globuli (Singular: Globulus), zu deutsch Kügelchen, werden die Streukügelchen aus reinem Zucker bezeichnet, die meist als Träger der homöopathischen Arzneimittel dienen.

Hahnemann, Samuel - Begründer der Homöopathie.

Hochpotenz - entweder die Potenzen genannt, deren Verdünnungsgrad höher ist als die Avogadro´sche Zahl, also über D 24 oder C 12. Oder aber es sind Potenzen gemeint, die höher sind als die üblichen, die also oberhalb von C 30 und C 200 liegen.

Isopathie - eine Heilweise von „Gleichem mit Gleichem" (Homöopathie heilt mit „Ähnlichem"), etwa gegen eine Tuberkulose die Nosode Tuberculinum. Impfen ist auch ein isopathisches Prinzip.

Kent, James Tyler (1849 – 1916) - der einflußreichste Homöopath nach Hahnemann. Von ihm stammt das wichtigste Repertorium der homöopathischen Arzneimittel, die am häufigsten verwendete Potenzenreihe in der Verordnung: C 30, C 200, C 1000, C 10000, und bis heute maßgebliche Werke über Materia medica und homöopathische Philosophie.

Klassische Homöopathie - die Form der Homöopathie, die sich genau an die von Hahnemann aufgestellten Gesetze und Regeln der Therapie hält. Praktisch gesehen erkennen Sie „klassisch" arbeitende HomöopathInnen gewöhnlich daran, dass sie nur ein Arzneimittel zu einer Zeit geben, dass sie gründliche und ausführliche Anamnesen durchführen, dass sie nicht mehrere Methoden mischen und dass sie sich auf genaues Beobachten und Zuhören stützen und nicht auf Spekulationen.

Komplexmittel - Arzneimittel, die aus einem Gemisch potenzierter Stoffe bereitet werden. Diese werden aufgrund ihres Bezugs zu bestimmten Organen ausgewählt.

Konstitutionsbehandlung - eine Art grundlegender Behandlung sein, die über die konkrete Symptomatik hinausgeht.

Miasma - ( pl. Miasmen) eine angeborene Schwäche, Anfälligkeit für eine bestimmte Störung, die nicht mit gewöhnliche homöopathischen Mitteln zu beheben ist.

Modalitäten - die besonderen Begleitumstände, unter welchen ein Symptom auftritt. Für die homöopathische Arzneimittelwahl ist es sehr wichtig, ob ein Schmerz immer morgens oder immer abends auftritt, ob er durch Wärme besser oder schlechter wird, usw.

Nosoden - homöopathische Arzneimittel, die aus Krankheitserregern gewonnen werden. Abgetötet und in hohen Potenzen sind diese nicht ansteckend. Die wichtigsten Nosoden sind Tuberculinum, Medorrhinum, Psorinum, Syphilinum.

Organon - Hahnemanns theoretisches Hauptwerk, welches in der ersten Ausgabe „Organon der rationellen Heilkunde" und später „Organon der Heilkunst" hieß.

Potenz, Potenzierung - der Begrifffür die Herstellung der homöopathischen Arzneien. Durch das abwechselnde Verdünnen und rhythmisches Verschütteln wurde einerseits die chemische Giftwirkung einer Arznei verringert und andererseits ihre Heilkraft verstärkt.

Urtinktur - die Ausgangssubstanz, von welcher aus die homöopathischen Arzneimittel verrieben und dann verschüttelt werden, die Potenz Null.